Erste Nahaufnahmen des Asteroiden Vesta
 Die Aufnahme zeigt die Südpolregion von Vesta aus 15 000 km Entfernung Credit: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
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Das von deutschen Forschern gebaute Kamerasystem der NASA-Raumsonde "Dawn" hat nach dreieinhalb Jahren Flug die ersten Bilder des Asteroiden "Vesta" aufgenommen. Mit Vesta wird nun zum ersten Mal ein Asteroid über einen längeren Zeitraum aus der Nähe erforscht. Neben dem deutschen Kamerasystem (Framing Camera) sind noch ein abbildendes Spektrometer der italienischen Raumfahrtagentur Agencia Spaziale Italia (ASI) und ein vom Los Alamos National Laboratory gebauter Gammastrahlen- und Neutronendetektor an Bord der Raumsonde Dawn. Die Wissenschaftler des Dawn Teams arbeiten z. Z. an den Auswertungen der ersten Aufnahmen des Asteroiden.
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Vesta - das erste von zwei Zielen der Dawn-Mission und ein spannendes Untersuchungsobjekt. Der Asteroid wurde im Jahre 1807 von dem Deutschen Heinrich Olbers entdeckt und hat nach seiner Entstehung vor ca. 4,5 Milliarden Jahren eine Phase der Aufschmelzung und Abkühlung durchlaufen. Seine Gestalt und sein Aufbau haben sich danach nur noch wenig verändert. Zu dieser Zeit verhinderte die starke Anziehungskraft des Planeten Jupiters, dass in der Region des heutigen Asteroidengürtels, kein weiterer Planet entstehen konnte. Mit der Erforschung von Vesta hoffen wir mehr über die Geburtsstunde der Planeten zu erfahren.
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 Aufgenommen aus einer Entfernung von (5200 km). Credit: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
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 Credit: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
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Ein Tag auf Vesta dauert 5 Stunden und 21 Minuten (Eine Drehung des Asteroiden entspricht einem Tag).
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Die hier gezeigten Aufnahmen entstanden im Juli und August 2011.
Weitere Informationen erteilen Ihnen gerne:
- Univ.-Prof. Dr. Gerhard Neukum,
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Telefon: +49 30 838 70579; +49 30 838 70575 (Sekr.)
- Dipl.-Geol. Nico Schmedemann,
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